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Donnerstag, 13 Dez 2018

ESV Lok Stralsund – Dreschvitzer SV 1:1 (0:1)

Dreschvitzer SV holt einen Punkt in einer hitzigen Partie

Am Sonntag reisten die Männer vom Dreschvitzer SV nach Stralsund und bestritten beim ESV Lok ihr zweites Punktspiel in der neuen Saison. Die Dreschvitzer waren gewarnt, denn die Stralsunder siegten in ihrem ersten Heimspiel deutlich mit 7:0 gegen die SG Gustow. Trotz einiger Ausfälle standen dem verletzten Dreschvitzer Spielertrainer Stephan Salomon 13 fitte Spieler zur Verfügung. Die Gastgeber begannen wie erwartet sehr druckvoll. Sie spielten nach vorn und versuchten sofort Torchancen zu kreieren. Erste gute Gelegenheiten blieben jedoch zunächst ungenutzt. Die erste gute Möglichkeit für den DSV gab es in der 14. Spielminute. Nach einem Zuspiel von Ahmad Al Mohammad Almadad kam Stürmer Alexander Conradi zum Abschluss. Seinen Schuss im Fallen konnte Keeper Stein gerade noch über die Querlatte lenken. Kurz darauf konterten die Gäste mustergültig. Nach Zuspiel von Timo Gimm flankte Roberto Braatz den Ball von der linken Seite zu Ibrahim Alobed. Der traf den Ball nicht optimal, so dass der Keeper wieder parieren konnte. Lok hatte in dieser Phase einige Probleme, Unzufriedenheit machte sich breit bei den Spielern. Timo Gimm hatte kurz darauf die beste Möglichkeit, seine Mannschaft in Führung zu bringen. An der linken Strafraumkante kam er an den Ball, hatte Zeit, schaute, doch letztlich konnte Tommy Stein auch diesen Schuss parieren. Dann kam wieder Lok. Auf der rechten Seite setzte sich Philip Wilhelm durch und flankte vor das Tor, wo Philipp Popp in höchster Not zur Ecke klärte. In der 37. Spielminute ging der DSV in Führung.

 Nach einem Konter kam Alexander Conradi zum Abschluss, aber der Keeper hielt. Anschließend warf er den Ball zu einem Mitspieler. Von dem eroberte Alexander Conradi den Ball, sah, dass der Keeper zu weit vor seinem Tor stand und überwand ihn mit einem gefühlvollen Heber. Die Stralsunder konnten kurz darauf per Kopfball von Michael Albrecht ausgleichen, aber der Schiedsrichter gab das Tor aufgrund einer Abseitsstellung des Stralsunder Stürmers nicht. So ging es mit der knappen Führung der Gäste in die Kabinen.

Im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer ein ähnliches Spiel. Lok wollte den Ausgleich, Dreschvitz kämpfte und konterte. Nach gut einer Stunde konnte Kapitän Mathias Gadow den drohenden Ausgleich in letzter Sekunde verhindern. Im Anschluss zeichnete sich Torhüter Maik Bodach zwei Mal aus, indem er Stralsunder Großchancen glänzend vereiteln konnte. Ein Freistoß von Michael Albrecht ging knapp am Tor vorbei. Aber auch Dreschvitz hatte durch Timo Gimm eine weitere gute Gelegenheit, bei der Tommy Stein sich auszeichnen konnte. In der 74. Spielminute fiel dann doch der Ausgleichstreffer. Der eingewechselte Ahmad Tawhid Wahidi, der für viel frischen Wind sorgte, zog entschlossen ab, so dass auch Maik Bodach dieses Mal chancenlos war. In der Schlussviertelstunde verlor der Schiedsrichter die Kontrolle. Es gab viele Fouls auf beiden Seiten. In der 85. Minute bekam ein Stralsunder Spieler nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte. Kurz darauf schlug ein Stralsunder Spieler einem Dreschvitzer Spieler ins Gesciht und bekam dafür zu Recht die rote Karte. Ein anderer Dreschvitzer ließ sich zu einer unpassenden Äußerung hinreißen, weswegen auch er des Feldes verwiesen wurde. Der Schiedsrichter pfiff die Partie trotz zahlreicher Unterbrechungen in der 89. Minute ab. Er hatte vermutlich genug gesehen an diesem Tag. So blieb es am Ende bei einem alles in allem leistungsgerechten Unentschieden in einer Partie, die jederzeit spannend war.

Am kommenden Wochenende empfängt der Dreschvitzer SV im Heimspiel die SG Gustow. Anstoß wird wie immer Sonntag um 14:00 Uhr auf dem Sportplatz Pagelsdorf sein.

Lok Stralsund: T. Stein- O. Gielow- S. Lehmann, P. Bollfraß (46. R. Vallentin), O. Gielow, M. Albrecht, D. Joppich (67. A.T. Wahidi), E. Tangel, U. Schäfer, P. Wilhelm, T. Fiebelkorn (46. O. Rossow), W. Sydow

Dreschvitzer SV: M. Bodach- M. Hoppe- A. Al Mohammad Almadad, H. Scholz, M. Müller (46. M. Görs)- Mat. Gadow, P. Popp (55. T. Nierebinski), T. Gimm, R. Braatz- A. Conradi, I. Alobed

 

Aktualisiert (Montag, den 03. September 2018 um 14:13 Uhr)