+++ Auswärtsniederlage bei Prohner Wiek II nach Spiel in Unterzahl aufgrund großer Verletzungssorgen +++ Kommenden Sonntag Heimspiel gegen den SV Samtens +++ Anstoß 14:00 Uhr +++
Samstag, 20 Okt 2018

Dreschvitzer SV – SV Rambin 1:4 (0:1)

Dreschvitzer SV verliert gegen den SV Rambin und den Schiedsrichter

Beide Mannschaften mussten auf einige Leistungsträger verzichten. Im Gegensatz zur Vorwoche hatte der Dreschvitzer Trainer aber zumindest einige Auswechselspieler zur Verfügung. Bei den Gästen musste mal wieder Oldie Detlef Papendorf in die Bresche springen. Die Dreschvitzer begannen schlecht. Fehlende Laufbereitschaft, ungenaues Passspiel und falsche Zuordnung führten dazu, dass sie schnell in Rückstand gerieten. In der 17. Minute brachte Maximilian Keil die Gäste mit der zweiten guten Gelegenheit in Führung. Vorausgegangen war eine Fehlerkette in der Dreschvitzer Defensive. Kurz darauf musste Philipp Popp den Platz wegen einer Verletzung verlassen. Für ihn kam Alexander Conradi ins Spiel. In der 25. Minute kam Jens Schumacher in zentraler Position zum Abschluss, doch Christian Kollwitz konnte den unplatzierten Schuss halten. Er war die erste echte Torchance für den DSV. Simon Heublein tankte sich anschließend auf der linken Seite durch und hatte das 2:0 auf dem Fuß. Sein Schuss strich am langen Pfosten vorbei. Kurz vor der Pause hatte Thomas Nierebinski nach feiner Einzelleistung die Riesenmöglichkeit zum 1:1. Er drang über die rechte Seite kommend in den Strafraum ein und hatte verschiedene Optionen. Am Ende landete sein Schuss in Rücklage im Fangnetz hinter dem Tor.

In der Halbzeitpause appellierte Stephan Salomon an seine Spieler, die viele Fehler abzustellen und endlich mehr Laufbereitschaft an den Tag zu legen. Die zweite Halbzeit begann aus Sicht der Gastgeber sehr gut. Nach einem Foulspiel der Rambiner gab einen berechtigten Freistoß für die Gastgeber. Jens Schumacher zirkelte den Ball aus gut 20 Metern Torentfernung wunderschön in den rechten Winkel. Dieser Treffer gab den Gastgebern Schwung. Sie drückten nun auf die Führung und hatten durch Alexander Conradi kurze Zeit später eine Doppelchance. Doch beim ersten Versuch hielt Keeper Kollwitz, der Nachschuss ging über den Kasten. Die spielentscheidende Szene gab es dann in der 63. Minute. David Grahl klärte den Ball im eigenen Strafraum sauber und zur Verwunderung aller Spieler entschied der Schiedsrichter Ruben Stenke auf Foulelfmeter für Rambin. Die Rambiner nahmen dieses Geschenk an, Patrick Arndt verwandelte sicher zum 2:1. Dieses Tor brach den Gastgebern das Genick. Obwohl noch genügend Zeit blieb, gelang es ihnen kaum noch gute Chancen heraus zu spielen. Nach Flanke von Martin Pittner zog Roberto Braatz freistehend sofort ab und traf den Ball nicht richtig. Letztlich kam es an diesem Tag so, wie es kommen musste. Nachdem ein Rambiner den Ball auf der Dreschvitzer Seite ins Toraus beförderte griff Ruben Stenke noch einmal ein und gab Eckball. Simon Heublein stieg am höchsten und köpfte in der 88. Minute zum 3:1 ein. Den Supergau gab es dann in der Nachspielzeit. Ein Dreschvitzer Abwehrspieler wollte zum Torhüter zurück köpfen. Der kam aus seinem Kasten gelaufen und Rene- Paul Reinhold drückte den Ball, der so oder so rein gegangen wäre, noch über die Torlinie. Am Ende stand eine 1:4- Heimniederlage, die dem Spielverlauf nicht in Ansätzen entsprach. Die Rambiner können sich beim Schiedsrichter für diese geschenkten drei Punkte bedanken.

Am kommenden Sonntag spielt der Dreschvitzer SV um 14:00 Uhr auswärts bei der zweiten Vertretung des FSV Garz, wenn die eine Mannschaft stellen können.

Dreschvitzer SV: M. Plötz- M. Hoppe- D. Grahl (72. M. Landfatt), A. Al Mohammad Almadad, M. Görs, M. Müller- M. Pittner, J. Schumacher, R. Braatz- Th. Nierebinski (69. N. Hamelow), P. Popp (20. A. Conradi)

SV Rambin: Ch. Kollwitz- M. Lenz, D. Papendorf, P. Arndt, T. Viglahn (84. G. Papendorf), S. Heublein, R.P. Reinhold, N. Umland, L. Tröger (60. T. Dosdall), M. Keil, D.A. Zaeske

Aktualisiert (Montag, den 17. September 2018 um 06:49 Uhr)